Als Ersatz für in die Ukraine abgegebenes Material beschafft das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) 2.600 Panzerabwehrrichtminen Deutsches Modell 22 (PARM DM22) – mit der Option auf weitere 10.000 Systeme. Die Präsidentin des Beschaffungsamtes der Bundeswehr, Annette Lehnigk-Emden, unterzeichnete eine entsprechende Rahmenvereinbarung mit einem Gesamtvolumen von 68 Millionen Euro.

Die jetzige Vereinbarung sieht die Festbeauftragung inklusive sofortigen Abruf der 2.600 Richtminen – eine reine Nachbeschaffung für an die Ukraine abgegebenes Material – vor. Eine Demonstrationscharge wird ab 2025 produziert, erste Serienauslieferungen stehen der Bundeswehr dann ab 2026 zur Verfügung.

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Die auf einem Stativ montierte Richtmine kann sowohl gegen Kampfpanzer als auch gegen gepanzerte Kampffahrzeuge eingesetzt werden. Aus der mit der Firma TDW GmbH, einer Tochterfirma der MBDA Deutschland GmbH, geschlossenen Vereinbarung können zudem Bestellungen von bis zu 10.000 weiteren PARM DM22 in Losgrößen zu je 1.000 Stück vorgenommen werden.

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Quelle@PIZ Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung