Die Budgeterhöhung für das Bundesheer kommt in der Bevölkerung gut an. Laut einer vom Verteidigungsministerium in Auftrag gegebenen Umfrage unterstützen mehr als zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher (69 Prozent der Befragten) die Aufstockung der Finanzmittel für die Landesverteidigung, nur 24 Prozent lehnen sie ab. Die weitere Erhöhung des Verteidigungsetats in den kommenden Jahren wird von immerhin 57 Prozent positiv gesehen.

Das Bundesheer kommt in der vom Linzer Market Institut im September und Oktober durchgeführten Umfrage auch in anderen Bereichen gut weg: 66 Prozent der insgesamt 1.406 Befragten (und damit etwas mehr als bei der gleichen Umfrage im Vorjahr, damals lag dieser Wert bei 63 Prozent) bewerten die österreichischen Streitkräfte als „sehr wichtig” oder „wichtig”. Wenig überraschend finden vor allem die Leistungen des Bundesheeres im Inland – etwa bei der Katastrophenhilfe – mit 81 Prozent breite Zustimmung. Insgesamt 53 Prozent der Befragten sehen aber auch die Auslandseinsätze positiv, ebensoviele sind für eine Erhöhung der Zahl der Soldaten und sogar 59 Prozent finden, dass die Miliz für die umfassende Aufgabenerfüllung des Bundesheeres wichtig ist.

„Drohnen werden immer wichtiger“

Mit Blick auf die Dauer des Grundwehrdienstes würden 53 Prozent für eine Verlängerung der aktuell sechs Monate plädieren, wobei dieser Wert bei Älteren höher ist als bei Jüngeren. Im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist die Bereitschaft der Bevölkerung, Österreich im Falle eines militärischen Angriffs mit der Waffe zu verteidigen: Nur 31 Prozent würden das machen, satte 58 würden nicht selbst zur Waffe greifen wollen, der Rest machte keine Angaben.

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Quelle@Bundesheer/Zisser