Von 9. September bis 1. Oktober wurden rund 100 Miliz-Soldaten, die beim Militärkommando Kärnten als Wachsoldaten beordert sind, zu einer Sonderwaffenübung einberufen. Diese tauschten in dieser Woche ihre Zivilbekleidung mit dem Kampfanzug.

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Kontrollen erfolgten am Checkpoint und im realen Wachdienst.

Nach dem Einstellungsvorgang bei der Stabskompanie des Militärkommandos Kärnten wurden alle Soldaten einheitlich auf den neuen Kampfanzug 03 umgerüstet und mit der notwendigen Ausrüstung ausgestattet. Danach folgten Schulungen von gesetzlichen Grundlagen und aktuellen Vorschriften für den praktischen Wachdienst, die richtige Handhabung des Abwehrsprays (Pfeffersprays), Ausbildung am Sturmgewehr 77 und Scharfschießen. Als Übungsabschluss und Zielüberprüfung versahen die Miliz-Soldaten in den Kärntner Kasernen zwei Tage lang tatsächlichen Wachdienst.

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Ein wichtiger Programmpunkt: Scharfschießen am Truppenübungsplatz in Glainach.

„Der Schutz von Kärntner Kasernen bei verschiedenen Bedrohungslagen war das zentrale Thema dieser Übung”, erklärt Kärntens Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler: „Die verschiedenen Szenarien enthielten normale Personen- und Fahrzeugkontrollen bis hin zu versuchten unbefugten Kasernenzutritten oder geplante Anschläge mit Sprengstoffpaketen.” Gitschthaler abschließen: „Wir können mit stolz sagen, dass unsere Soldaten der Miliz sehr motiviert dabei waren.”

Quelle@Bundesheer/Debelak, Bundesheer/Steinberger
Die Militärkommanden in den Bundesländern sind Bindeglieder des Bundesheeres zu den zivilen Behörden und zu anderen Einsatzorganisationen. Ihre Hauptaufgaben liegen in der Führung von Truppen bei Assistenz- und Katastropheneinsätzen sowie im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz.