Von 21. bis 25. Jänner sicherte das Bundesheer anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos (Schweiz) verstärkt den österreichischen Luftraum. Dazu wurde ein Flugbeschränkungsgebiet über Teilen Vorarlbergs und Tirols errichtet.

@Bundesheer/Miller
Mehr als 1.100 Soldatinnen und Soldaten waren im Einsatz.

Mehr als 1.100 Soldatinnen und Soldaten waren im Einsatz.

Während der Luftraumsicherungs-operation kam es zu einer Luftraumverletzung durch einen Hubschrauber. Der Pilot hatte das Flugbeschränkungsgebiet ignoriert, seine Identität wurde festgestellt. In Summe wurden 141 zivile Flugbewegungen in diesen Raum durchgeführt und überwacht. Davon 94 durch berechtigte Luftfahrzeuge, wie zum Beispiel Hubschrauber des Innenministeriums oder des ÖAMTC. Weiteren 47 Luftfahrzeugen wurde das Ein- und Durchfliegen des Luftraumes durch die nationale Luftraumüberwachungszentrale genehmigt.

@Bundesheer/Zinner
Eurofighter sicherten den österreichischen Lufttraum.

Mehr als 1.100 Soldatinnen und Soldaten und 23 Luftfahrzeuge, 12 Flächenflugzeuge und 11 Hubschrauber sorgten für die Sicherheit der Veranstaltung. Zu den Aufgaben zählten unter anderem Patrouillenflüge zur Überwachung, Flüge zur Identifizierung von Luftraumverletzungen sowie Transportflüge. Aufgrund der grenznahen geografischen Lage von Davos zu Österreich erging im Vorfeld seitens der Schweiz das politische Ersuchen, während der Dauer des Weltwirtschaftsforums den Luftraum seitens der Österreichischen Luftstreitkräfte abzusichern.

Quelle@Bundesheer/Miller & Bundesheer/Zinner