Das Bundesheer legt großen Wert darauf, dass seine neu eingerückten Rekruten nicht nur im Umgang mit Waffen, sondern auch in Sachen Brandschutz gut ausgebildet sind. In diesem Sinne fand kürzlich beim Militärkommando Salzburg eine intensive Schulung statt, bei der die Rekruten den sachgemäßen Umgang mit Feuerlöschern erlernten.

Inhaltlich ging es dabei um folgende Schwerpunkte:

  • Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von Feuerlöschern: Eine grundlegende Voraussetzung für die effektive Brandbekämpfung ist die ausreichende Verfügbarkeit und leicht zugängliche Aufbewahrung von Feuerlöschern – gekennzeichnet durch klare Brandschutzzeichen.
  • Wartung und Kontrolle: Um die Funktionalität der Feuerlöscher zu gewährleisten, werden diese alle zwei Jahre von Fachleuten überprüft. Die Überprüfung wird durch eine am Feuerlöscher angebrachte Prüfplakette dokumentiert.
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Die Rekruten erlernten den richtigen Umgang mit Feuerlöschern.
  • Auswahl des richtigen Löschmittels: Die in den Feuerlöschern enthaltenen Löschmittel müssen für die jeweilige Brandklasse, die sie bekämpfen sollen, geeignet sein. Die Brandklasse ist deutlich auf dem Feuerlöscher markiert, um die effektive Bekämpfung verschiedener Arten von Bränden, darunter solche, die durch Holz, Karton oder Flüssigkeiten wie Benzin verursacht werden, zu erleichtern.
  • Praktische Löschübungen: Um im Notfall wertvolle Zeit zu sparen, werden die Rekruten in der richtigen Handhabung von Feuerlöschern geschult. Durch praktische Übungen erwerben sie das notwendige Know-how, um im Ernstfall schnell und effektiv reagieren zu können.
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Die Militärkommanden in den Bundesländern sind Bindeglieder des Bundesheeres zu den zivilen Behörden und zu anderen Einsatzorganisationen. Ihre Hauptaufgaben liegen in der Führung von Truppen bei Assistenz- und Katastropheneinsätzen sowie im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz.