Rheinmetall und der XR-Spezialist Varjo haben auf der I/ITSEC 2025 in Orlando eine strategische Partnerschaft bekanntgegeben. Ziel ist die Integration der Mixed-Reality-Technologie von Varjo in die modularen Fahr- und Waffensimulatoren von Rheinmetall, um Europas und der NATO steigenden Bedarf an skalierbaren Ausbildungskapazitäten zu decken.

Kern des Vorhabens ist der Einsatz der neuen Varjo-XR-4-Headsets in Rheinmetalls verlegbaren Trainingssystemen. Diese lassen sich schnell an unterschiedlichen Standorten aufbauen und in wenigen Minuten auf verschiedene Fahrzeugtypen umkonfigurieren. Durch die Kombination physischer Bedienelemente mit hochauflösender virtueller Umgebung entsteht ein immersives, realitätsnahes Trainingsszenario – ohne große stationäre Simulatorzentren.

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„Mixed Reality ermöglicht es, große Truppenstärken dort auszubilden, wo sie gebraucht werden, ohne Qualitätsverluste”, betont Bartek Panasewicz, VP Training Systems Land bei Rheinmetall Electronics. Die Lösung beschleunige die Einsatzbereitschaft der NATO deutlich.

Auch Varjo unterstreicht den Mehrwert: „Mixed Reality bringt einen entscheidenden Vorteil für das Landtraining – mit geringeren Kosten und höherer Flexibilität”, so Valentin Storz, CRO von Varjo. Die XR-4-Headsets bieten laut einer aktuellen Aussendung der beiden Unternehmen „extrem hohe Bildschärfe, naturgetreue Passthrough-Sicht und fortschrittliches Eye-Tracking”. Ausbilder können so das Verhalten der Soldaten detailliert analysieren – von der Instrumentennutzung bis zur Stressbewältigung.

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Quelle©Varjo