Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung eines neuen Pandur-Evolution-Konzepts mit dem Brückenlegesystem Viper von GDELS-Bridge Systems hat Elbit Systems nun eine Grafik veröffentlicht, die den Pandur Evolution mit dem Crossbow-Mörserturm zeigt.
Dabei handelt es sich um eine von insgesamt zwölf Varianten, die im Rahmen des Großauftrags über 225 Pandur Evolution für das Österreichische Bundesheer im Frühjahr 2025 beauftragt wurden. Dabei ist die im Land erzielte Wertschöpfung besonders hoch, was kürzlich auch erneut von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Rüstungschef Generalmajor Harald Vodosek im Rahmen einer Pressekonferenz betont wurde.
Zurück zum Crossbow: Laut Hersteller ist das System der derzeit einzige vollautomatisierte Mörserturm am Markt. Das jüngste Mitglied der Elbit-Mörserfamilie ermöglicht den Einsatz auf 6×6- und 8×8-Fahrzeugen sowie Kettenplattformen als geschützte Feuerunterstützer. Die Reichweite liegt bei bis zu zehn Kilometern, dabei ist der Crossbow laut Elbit bislang der einzige Turm, der „nachweislich für den Einsatz gelenkter Mörsermunition qualifiziert ist”.
Das System ist vollständig in die Feuerleitsysteme des Fahrzeugs eingebunden und mit dem Gefechtsmanagementsystem vernetzt. Dadurch kann innerhalb von weniger als 30 Sekunden der erste Schuss erfolgen. Dank automatischem Lade- und Indexierungssystem sind zehn Schuss in den ersten Minuten möglich, danach liegt die Dauerfeuerrate bei sechs Schuss pro Minute.
Ob die für das Bundesheer vorgesehene Pandur-Variante tatsächlich dem nun veröffentlichten Elbit-Entwurf entsprechen wird, wollte man bei GDELS-Steyr nicht bestätigen.
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