KNL hat einen trilateralen Rahmenvertrag mit den finnischen Verteidigungsstreitkräften und der schwedischen Rüstungsbehörde (FMV) unterzeichnet. Die Vereinbarung wurde im Rahmen der Nordischen Verteidigungszusammenarbeit (NORDEFCO) geschlossen und umfasst die Lieferung der Cognitive Networked HF-Langstreckenkommunikationssysteme (CNHF) von KNL an Finnland und Schweden.
„Wir fühlen uns geehrt, dass die finnischen Streitkräfte und die FMV KNL als vertrauenswürdigen Partner für den Aufbau einzigartiger Fähigkeiten für die Konnektivität über große Entfernungen gewählt haben”, freute sich Toni Lindén, CEO von KNL. „Mit dieser Vereinbarung zeigt die nordische Zusammenarbeit ihre Stärke, und wir sind stolz darauf, das erste Unternehmen zu sein, das eine Rahmenvereinbarung über Führungs- und Leitsysteme im Rahmen von NORDEFCO unterzeichnet.”

Bei dem unterzeichneten Vertrag handelt es sich um den ersten Vertrag über taktische Kommunikation und C2-Systeme (Command & Control) im Rahmen von NORDEFCO. Der Rahmenvertrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren, gilt also bis 2035. Danach verlängert sich die Vereinbarung automatisch um jeweils ein Jahr. In Zukunft soll das Abkommen auch anderen NORDEFCO-Ländern zum Beitritt offen stehen.
Das CNHF-System ist ein modernes, autonomes und automatisches Hochfrequenz-System. CNHF-Funkgeräte erkennen ihre Betriebsumgebung, ohne dass der Benutzer eingreifen muss. Mithilfe von Spectrum Sensing erkennen die Systeme freie Spektren schnell und können in Echtzeit die Optimierung aller Parameter vornehmen – inklusive Wellenform. Der Benutzer kann mit dem CNHF-Funksystem sein eigenes unabhängiges und zuverlässiges Kommunikationsnetz aufbauen, das von wenigen Kilometern bis zu Tausenden von Kilometern reicht.
Die finnischen Streitkräfte erklärten in einer Aussendung: „Die Vereinbarung mit KNL ermöglicht die Beschaffung von kognitiven Hochfrequenz-Funkgeräten. Kognitive HF-Funkgeräte sind Kommunikationsgeräte, die in der Lage sind, die Funkfrequenzumgebung selbstständig zu bewerten und ihren Betrieb entsprechend anzupassen. Sie wählen automatisch die optimale Frequenz unter Berücksichtigung von Störungen, Verkehrsbelastung und anderen Funkbedingungen. Das HF-Band ermöglicht die Kommunikation über große Entfernungen außerhalb der Sichtlinie.”









