Für neue Unternehmen ist es oft schwierig, den komplexen Anforderungen von Verteidigungsaufträgen gerecht zu werden. Um diesen Prozess zu erleichtern, stellte das niederländische Verteidigungsministerium einen neuen Ansatz vor.

Das niederländische Verteidigungsministerium will sich im Rahmen der „Strategic Defence Innovation Research” (SDIR) frühzeitig auf eine Zusammenarbeit mit Unternehmen einlassen. Ziel ist es, strategische Bedarfe gezielt mit noch nicht existierenden Technologien abzustimmen. Erste SDIR-Projekte sind bereits angelaufen, darunter auch ein Vorhaben zur Entwicklung unbemannter Luftfahrzeuge für die Marine.

Der NATO-Gipfel bot der Stadt Den Haag eine besondere Gelegenheit, rund 1.000 Vertreter aus 33 NATO-Staaten zusammenzubringen – darunter Fachleute aus Industrie, Regierung und Forschung. Im Mittelpunkt standen Diskussionen darüber, wie Europa strategische Bedrohungen schneller und intelligenter adressieren kann. In diesem Zusammenhang präsentierten 50 niederländische Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen auf dem Event „Securing the Future” ihre Lösungen. Dies brachte Dutzende neue Kooperationsvereinbarungen hervor.

Staatssekretär Gijs Tuinman betonte: „,Securing the Future’ ist genau das, was wir brauchen. Indem wir die Innovationskraft kleiner und mittlerer Unternehmen nutzen, stärken wir sowohl unsere Sicherheit als auch unsere Wirtschaft. Gerade in Zeiten wachsender Bedrohung ist das unerlässlich – denn eine starke Wirtschaft ist die Grundlage für eine widerstandsfähige Gesellschaft.”

Quelle©Niederländisches Verteidigungsministerium