Das deutsch-amerikanische Deep-Tech-Unternehmen Hellstern Medical ist mit seinem robotischen Assistenzsystem „noac” in das NATO-Innovationsprogramm DIANA (Defence Innovation Accelerator for the North Atlantic) aufgenommen worden. Damit wird die Technologie im Rahmen des Accelerator-Programms der Allianz als sicherheitsrelevante Dual-Use-Lösung weiterentwickelt und erprobt.

Im Zentrum steht der Robotic Surgeon Assist „noac”, ein sensorgesteuertes System, das direkt am Körper des Chirurgen arbeitet und nach Unternehmensangaben Präzision sowie Ausdauer bei operativen Eingriffen steigert. Während klassische OP-Robotik bislang nur einen geringen Anteil chirurgischer Eingriffe abdeckt, soll „noac” robotisch assistierte Verfahren für bis zu 95 Prozent aller Operationen zugänglich machen.
Im Kontext geopolitischer Spannungen und zunehmender Belastungen kritischer Infrastrukturen rückt damit auch die chirurgische Versorgungsfähigkeit als strategischer Faktor in den Fokus. Im Rahmen von NATO DIANA wird die Technologie daher nicht nur für den zivilen Einsatz weiterentwickelt, sondern auch mit Blick auf militärische und krisenrelevante Szenarien bewertet. Ziel ist es, chirurgische Leistungsfähigkeit selbst unter extremen Bedingungen sicherzustellen.
Hellstern Medical arbeitet dazu in internationalen Test- und Entwicklungsumgebungen des NATO-Innovationsökosystems, unter anderem in den USA. Parallel dazu konnte das Unternehmen eine Finanzierungsrunde im siebenstelligen Bereich abschließen. Neben der Förderung durch NATO DIANA beteiligen sich Tochtergesellschaften der Kreissparkassen Esslingen und Ulm sowie private Investoren.








