Brigadier Wolfgang Schweighofer wurde zum neuen Leiter der Direktion 6 – Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Cyber im Bundesministerium für Landesverteidigung bestimmt. Die Bestellung erfolgt ehestmöglich.
Schweighofer trat 1992 als Einjährig-Freiwilliger in das Bundesheer ein. Nach seiner Milizoffiziersausbildung war er bis 1995 als Kommandant einer Ausbildungsgruppe im Fernmeldedienst beim Landwehrstammregiment 54 in Graz eingesetzt. 1998 schloss er die Berufsoffiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie ab und wurde zum Panzerbataillon 14 ausgemustert.
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Von 2003 bis 2006 absolvierte er den Generalstabslehrgang, 2011 bis 2013 folgte die Ausbildung im deutschen Generalstabsdienst. Seine weitere Laufbahn ist von breiter fachlicher Aufstellung geprägt: Tätigkeiten in Forschung und Lehre an der Landesverteidigungsakademie, als Planungsoffizier (CJ5) im Tschad, in der Einsatzplanung im Verteidigungsministerium sowie als Referatsleiter für die Transformation der Luftstreitkräfte zählen ebenso dazu wie seine Funktion als Dozent für operative Führung und österreichischer Verbindungsoffizier an der Führungsakademie der Bundeswehr.
Von 2019 bis 2020 führte Schweighofer das Radarbataillon in Salzburg. Seit September 2020 steht er an der Spitze der Generalstabsabteilung. Mit der Übernahme der Direktion 6 verantwortet er nun einen zentralen Bereich für Digitalisierung, Führungsunterstützung und Cyber-Fähigkeiten des Bundesheeres.
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