Dänemark verstärkt seine gepanzerten Kräfte und erweitert den bestehenden Vertrag über Gefechtsfahrzeuge des Typs CV90 Mk3C. Die ursprünglich bestellten 115 Fahrzeuge werden um weitere 44 ergänzt – insgesamt beschafft Kopenhagen nun 159 Schützenpanzer des Typs.
„Die dänische Zusatzbestellung zeigt die Stärke dieser Kooperation und die Vorteile gemeinsamer Beschaffungen. Sie stärkt zudem die gesamte Verteidigungsfähigkeit in Nordeuropa”, erklärt Jonas Lotsne, Bereichsleiter für Heeresmaterial bei der schwedischen Beschaffungsbehörde FMV (Försvarets materielverk). Da die FMV Vertragspartner im Rahmenabkommen mit dem Hersteller BAE Systems Hägglunds ist, bedarf jede Erweiterung durch Partnerländer einer formellen schwedischen Zustimmung. Diese wurde nun erteilt.
Wachsendes europäisches CV90-Netzwerk
Die Erweiterung erfolgt im Rahmen der gemeinsamen Beschaffung, die Schweden und Dänemark im Dezember 2024 vereinbart hatten. Das ursprüngliche Paket umfasste 50 Fahrzeuge für die schwedischen Streitkräfte, weitere Fahrzeuge für die Ukraine sowie 115 CV90 für Dänemark. Die nun erfolgte Vertragsänderung beeinflusst die Lieferplanung für die schwedischen oder ukrainischen Streitkräfte nicht.
„Parallel dazu laufen Arbeiten an einer erweiterten CV90-Kooperation mit Estland, Finnland, Litauen, den Niederlanden, Norwegen und Schweden. Ein weiteres Beispiel für die Bedeutung gemeinsamer Beschaffungen – sowohl zur Steigerung der Produktionskapazität des Herstellers als auch für den militärischen Fähigkeitsaufwuchs”, so Lotsne.
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