Die Entwicklung der vier neuen Überwasser-Kampfschiffe der Luleå-Klasse für Schweden geht weiter. Im Auftrag der schwedischen Rüstungsbehörde (FMV) führt Saab mit Unterstützung von Babcock die grundlegende Entwurfsphase des Projekts fort. Der Vertrag mit Babcock folgt auf die strategische Kooperationsvereinbarung, die beide Parteien im September 2023 auf der DSEI unterzeichnet haben.

Im Rahmen der Vereinbarung wird Saab ein sogenanntes Basic Design für die Luleå-Klasse entwickeln. Dabei unterstützt Babcock mit Engineering – etwa bei Strukturdesign und Hilfssystemen. Der Startschuss für die Zusammenarbeit fiel vor knapp drei Wochen bei einem Besuch des Babcock-Werks in Rosyth, Schottland. An diesem Besuch nahmen Vertreter beider Unternehmen, sowie der schwedischen Marine und der Royal Navy teil.

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„Wir sind stolz darauf, den Auftrag zu übernehmen, die Grundkonstruktion der neuen Luleå-Klasse für Schweden zu beginnen, und freuen uns, bei diesem Projekt mit Babcock zusammenzuarbeiten”, meinte Mats Wicksell, SVP und Leiter des Geschäftsbereichs Kockums bei Saab. „Dies ist eine wichtige Zusammenarbeit zwischen schwedischen und britischen Schiffbauern, und ich freue mich auf eine enge Zusammenarbeit zur Stärkung der schwedischen Fähigkeiten auf See.”

David Lockwood, CEO von Babcock, sagte: „Dies ist ein äußerst wichtiges Programm für die schwedische Marine, Saab und Babcock. Unsere gemeinsamen Fähigkeiten in Karlskrona und Rosyth werden sicherstellen, dass wir für die neuen Luleå-Plattformen ein klassenführendes Design liefern.”

Die neue Luleå-Klasse wird die aktuellen Korvetten der Visby-Klasse ergänzen, die im Jahr 2000 erstmals in Dienst gestellt wurden. Eine der Hauptfähigkeiten der neuen Schiffe wird die Luftverteidigung sein.

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Quelle©Saab