Die schwedischen Streitkräfte werden mit operativen Fähigkeiten und regionaler Kompetenz zu „Arctic Sentry”, einer kürzlich aufgestellten NATO-Mission, beitragen. Wie das schwedische Verteidigungsministerium wissen ließ, stärke die Teilnahme die gemeinsame Fähigkeit der NATO zur Abschreckung, Verteidigung und Koordinierung in einem sicherheitspolitisch immer wichtiger werdenden Gebiet.

Ziel von „Arctic Sentry” ist es, alle laufenden und geplanten militärischen Aktivitäten in der Arktisregion besser zu koordinieren und dadurch zu einer verstärkten Abschreckung und Verteidigung in der Region beizutragen. „Mit der NATO-Mitgliedschaft Finnlands und Schwedens wurden die Präsenz und die Fähigkeiten der Allianz in der Arktis gestärkt. Mittlerweile sind sieben von acht Ländern in der Arktis Verbündete, und die Streitkräfte tragen zur Stabilität und Sicherheit in der Region bei”, erklärte Johan Pekkari, Leiter der Strategieabteilung des schwedischen Verteidigungsstabs.

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Der schwedische Beitrag besteht unter anderem aus Kampfflugzeugen, die derzeit im Rahmen der NATO-Einsatzbereitschaft in Island stationiert sind. Zunächst handelt es sich um verschiedene Übungen zusammen mit der dänischen Luftwaffe. Ebenso werden schwedische Fallschirmjäger einige Wochen lang in Grönland üben. Die weitere Beteiligung der Streitkräfte wird auf der Grundlage geplanter Übungen und Aktivitäten laufend analysiert.

Geleitet wird „Arctic Sentry” vom operativen Hauptquartier der NATO in Norfolk in Virginia an der amerikanischen Ostküste.

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