Die schwedischen Minenräumschiffe „HMS Spårö” und „HMS Sturkö” wurden nach der Mid-Life Modernisierung an die schwedischen Streitkräfte übergeben. Schon im Dezember hat die schwedische Rüstungsbehörde (FMV) die Schiffe von der Werft Ö-varvet AB übernommen. Seitdem arbeitete die FMV gemeinsam mit Mitarbeitern des Marinestabs und den Besatzungen zusammen, damit die Schiffe den Streitkräften für den operativen Einsatz übergeben werden können.

Die „HMS Spårö” und die „HMS Sturkö” wurden Mitte der 1990er-Jahre als zwei von vier Minenräumschiffen ausgeliefert. Eine Mid-Life Modernisierung der beiden SChiffe war seit fast zehn Jahren geplant, aus verschiedenen Gründen waren die bisherigen Ausschreibungen allerdings nicht erfolgreich.

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Andreas Olaussen, Produktmanager für Minenräumschiffe bei FMV, merkte an, dass die Schiffe bereits in einem dementsprechenden Zustand waren: „In den letzten Jahren wurde viel geflickt und repariert, und die Maßnahmen, die jetzt im Rahmen der Modernisierung durchgeführt wurden, waren notwendig, damit die Schiffe weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Minenräumeinheiten der schwedischen Streitkräfte bleiben können.”

Im Rahmen der Modernisierung wurden praktisch alle elektronischen Systeme sowie einige schiffstechnische Systeme wie Hauptmotoren, Getriebe, Generatoren, Kräne und Kessel ausgetauscht. Außerdem wurden vorbeugende und korrigierende Wartungsarbeiten an der verbliebenen Ausrüstung durchgeführt, einschließlich eines Neuanstrichs des gesamten Schiffsäußeren. In den kommenden Jahren werden die Schiffe zudem mit einem neuen Managementsystem ausgestattet.

Quelle©Försvarsmakten