Der schwedische Rüstungskonzern Saab stärkt sein Engagement im Weltraumbereich und beteiligt sich strategisch am Raumfahrttechnologie-Unternehmen Pythom. Das Startup mit schwedischen Wurzeln entwickelt leichte, schnell einsetzbare Trägerraketen, die den Zugang zum All flexibler, kostengünstiger und widerstandsfähiger machen sollen.

Pythom arbeitet sowohl in Schweden als auch in den USA und setzt bei der Raketenentwicklung auf ein Konzept, das auf Einfachheit, geringen Kosten und schneller Einsatzbereitschaft beruht – Eigenschaften, die sich nahtlos in Saabs langfristige Vision einer dezentralen und robusten Startinfrastruktur einfügen.

Mit der Investition verfolgt Saab einer aktuellen Aussendung zufolge mehrere strategische Ziele: Fähigkeitslücken im Weltraumdomäne schließen, Innovation in sicherheitsrelevanten Schlüsselbereichen beschleunigen und die schwedische Raumfahrtkompetenz ausbauen. Gleichzeitig will Saab so zur Entwicklung neuer, weltweit gefragter weltraumbezogener Verteidigungsfähigkeiten beitragen.

Mit dabei: der Weg ins Jagdkommando

„Die Vision und Technologie von Pythom bieten eine einzigartige Chance, die Weltraumfähigkeiten Schwedens und seiner Partner pragmatisch und zugleich zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Wir sind stolz darauf, ihren Weg zum ersten orbitalen Flug zu unterstützen”, erklärt Marcus Wandt, Leiter Group Strategy and Technology bei Saab.

Saab investiert knapp zehn Millionen Euro in Pythom und führt die aktuelle Finanzierungsrunde als Lead-Investor an. Die Mittel sollen insbesondere die Weiterentwicklung und den schnellen Einsatz der Pythom-Trägersysteme vorantreiben.

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Quelle©Saab