Der Shootingpark Leobersdorf veranstaltete ein bislang einmaliges Event: Zwei Tage lang konnten Glock-Pistolen getestet und bei Wettbewerben geschossen werden, Kurse besucht und den Profi-Trainern von Glock bei Schießdemos über die Schultern geschaut werden. Das Ranger Magazin war mit dabei.

Im Shootingpark Leobersdorf werden bereits seit einiger Zeit im Rahmen des Glock Fundamentals Trainings erfolgreich Kurse für Einsteiger und fortgeschrittene Schützen abgehalten. Trainer aus dem Hause Glock, die allesamt über langjährige Einsatzerfahrung in verschiedenen Spezialeinheiten verfügen, lehren dort den sicherheitsbewussten Umgang mit den Waffen.

Bei den Glock Community Days stand nun zwei Tage lang alles im Zeichen der Polymerwaffen aus Deutsch-Wagram und Ferlach: Glock bot der Community ein breit gefächertes Programm für alle Interessierten. Fortgeschrittene Sportschützen kamen dabei ebenso auf ihre Rechnung wie Erstschützen. Wir informierten im Vorhinein.

Bei den Glock Community Days standen einige Testwaffen zur Auswahl. ©Militär Aktuell/Bendl
Bei den Glock Community Days standen einige Testwaffen zur Auswahl.

Zur Verfügung standen mehrere Glock-Pistolen für ein Probeschießen. Erstschützen wurden im „Rookie of the Day”-Programm besonders hervorgehoben – so geht Motivation! In Wettkämpfen durfte sowohl statisch als auch dynamisch das Beste aus einem selbst und den Glock-Pistolen herausgeholt werden.

Ebenfalls zu sehen gab es die umfangreiche Uhrenkollektion aus dem Hause Glock. Nebenan wurde die Glock-Bekleidungslinie sowie viele nützliche Accessoires vorgestellt.

Eine Besonderheit war das in Österreich erstmalig für Zivilpersonen angebotene Glock Fundamentals Training MOS. Dabei führten die Glock-Schießtrainer zunächst vor, wie eine saubere Montage der Rotpunktvisiere auf den Pistolen mit MOS-Plattformen (Modular Optic System) erfolgt. Mit grundlegenden Informationen bis hin zu praktischen Tipps wie beispielsweise zur Wahl des richtigen Schraubenklebers wurde nicht gegeizt. Geduldig wurden auch andere Detailfragen der lernwilligen Kursteilnehmer beantwortet.

Dann ging es in die Praxis. Waffenkoffer auf, MOS-Pistole ausgewählt und los geht’s. In aufeinander aufbauenden Drills wurden die Besonderheiten des Schießens mit dem Red Dot kennengelernt und schnell Erfahrungen mit den MOS-Pistolen gesammelt. Ohne zu überfordern, aber immer neue Anreize schaffend, führten die professionellen Glock-Trainer durch den Kurs.

Staunen durfte man an den zwei Tagen auch bei den Schießdemonstrationen der Glock-Trainer. Vom statischen Schießen auf weite Distanzen über das Schießen unter Ausnutzung der Deckungen und aus der Bewegung, ging es weiter zum einarmigen Schießen, während an der anderen Hand eine Kettlebell mitgeführt wurde – die Trainer machten sich’s nicht leicht. Die Profis zeigten aber noch mehr: Souverän das Schießen in der Dunkelheit, zuerst mit dem neuen Waffenlicht GTL II, dann in kompletter Finsternis mit Nachtsichtbrille. Zur Krönung bewältigten alle drei Trainer einen Parcours gleichzeitig. Bemerkenswert, wie rund sich die Abläufe gestalteten.

Glock sendete mit dem Event ein starkes Zeichen an die Community und an jene, die erstmalig in den Schießsport hineinschnupperten. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung des Formats.

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Quelle©Militär Aktuell/Bendl