Das Salzburger Unternehmen Palfinger, weltweit bekannt für seine Kran- und Hebelösungen, will künftig verstärkt im Verteidigungsbereich mitmischen. Bisher entfielen rund fünf Prozent des Konzernumsatzes auf Defence-Projekte – dieser Anteil soll in den kommenden Jahren deutlich steigen.

Zwar verlief das erste Halbjahr 2025 für das Unternehmen verhalten: Der Umsatz sank um 3,1 Prozent auf 1,14 Milliarden Euro, das operative Ergebnis (EBIT) fiel um 19,4 Prozent auf 90,4 Millionen Euro, der Konzerngewinn sogar um 26,7 Prozent auf 50,1 Millionen Euro. Vorstandschef Andreas Klauser zeigte sich dennoch zuversichtlich, das Minus bis Jahresende ausgleichen zu können – auch mit Rückenwind aus der Verteidigungsindustrie.

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Als potenziellen Wachstumstreiber nennt Klauser das EU-weite „Rearm-Europe”-Paket im Umfang von 800 Milliarden Euro. Zusätzlich sieht Palfinger Chancen im deutschen Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (500 Milliarden Euro) sowie im US-Stargate-Programm.

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Besonders attraktiv sei der Defence-Markt laut Klauser durch die oft große staatliche Beteiligung an Entwicklungskosten, hohe Stückzahlen, lange Vertragslaufzeiten und damit auch stabile Abnahmegarantien. „Ein Bereich mit großem Potenzial – technologisch wie wirtschaftlich”, so der CEO.

Quelle©Palfinger