Am Montag fand die traditionelle Hundetaufe im Militärhundezentrum in Kaisersteinbruch im Burgenland, statt. Dabei wurden acht Rottweiler-Welpen in den Dienst gestellt. Zum zweiten Mal übernahm Verteidigungsministerin Klaudia Tanner symbolisch die Patenschaft eines Rottweiler-Welpens. An ihrer Seite wurden weitere Persönlichkeiten Paten für die treuen Vierbeiner. Damit wurde der Grundstein für die Ausbildung der zukünftigen Schutz- und Wachhunde gelegt.

„Es freut mich, bei dem Moment dabei zu sein, bei dem aus einem kleinen Welpen ein großer Kamerad und Wegbegleiter wird. Diese treuen Begleiter auf vier Pfoten sind wichtige Mitarbeiter und sorgen bei Einsätzen rund um die Uhr für den Schutz unserer Soldatinnen und Soldaten. Ab heute durchlaufen unseren neuen Mitarbeiter intensive Ausbildungen und Trainings, um in ihrer zukünftigen Bestimmung als Diensthund an der Seite ihres Militärhundeführers eingesetzt zu werden. Ich bedanke mich an dieser Stelle auch bei unseren Militärhundeführern, die großartige Leistungen vollbringen”, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

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Die Ministerin mit einem der neuen Kameraden.

Der traditionelle Akt der Welpentaufe, bei dem die Diensthunde mit ihrer Dienstmarke versehen werden, fand erstmalig im Jahr 1986 mit dem Maler Gottfried Kumpf statt. Neben der Verteidigungsministerin haben auch Schauspielerin und Moderatorin Verena Scheitz, Behindertensportler (Leichtathletik) Bil Marinkovic sowie die Synchronschwimmerin Vasiliki Alexandri, beide vom Heeres-Leistungssportzentrum, Brigadier Sylvia Sperandio, Generalleutnant Franz Reißner, Brigadier Gernot Gasser sowie Oberstleutnant Markus Ziegler eine Patenschaft übernommen.

Die acht Welpen wurden im vergangenen Juli geboren. Die fünf Rüden („Iron”, „Inox”, „Iwo”, „Idol”, „Iwan”) und die drei Hündinnen („Ina”, „Isa”, „Ivy”) starten mit der Hundetaufe ihre Ausbildung als Wach- und Schutzhunde. Bevor es losgeht, werden die Hunde gesundheitlich getestet und besuchen sie die sogenannte „Welpenschule”. Der Rottweiler zählt zu einer verlässlichen Diensthunderasse im österreichischen Militärhundewesen. Aufgrund seiner Charaktereigenschaften ist er sehr gut als Wach- und Schutzhund geeignet.

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Das Militärhundezentrum im Burgenland züchtet und bildet Diensthunde aus und ist das einzige Kompetenzzentrum für Hundewesen beim Bundesheer. Bei den Militärhunden handelt es sich um Rottweiler, Schäferhunde, Labradore und Jagdhunde, die im gesamten Bundesgebiet und auch im Ausland zum Einsatz kommen. Derzeit hat das Bundesheer österreichweit 172 Militärhunde und 122 Militärhundeführer beziehungsweise Militärhundeführerinnen. Zusätzlich arbeitet das Militärhundezentrum an internationale Kooperationen zur Kompetenzerweiterung mit der „European Defense Agency”, Deutschland, Slowenien, Italien und Ghana.

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