Das NATO–Ukraine-Zentrum für Analyse, Ausbildung und Lehre (JATEC) arbeitet an innovativen Lösungen für die sichere Evakuierung verwundeter Soldaten vom Gefechtsfeld.
Dies erklärte Oberst Valerii Vyshnivskyi, Programmverantwortlicher Direktor von JATEC, auf einer Konferenz zur Verwundetenversorgung, die in Zusammenarbeit mit dem NATO Centre of Excellence for Military Medicine organisiert wurde.
Der Feind greife gezielt sowohl Evakuierungsteams als auch verletzte Soldaten an, was die Moral und psychische Verfassung der Einheiten stark beeinträchtige. „Die effektive Evakuierung Verwundeter ist daher eine der größten Herausforderungen der Feldmedizin unter den Bedingungen eines großflächigen Angriffskrieges”, betonte Oberst Vyshnivskyi.
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An der Konferenz nahmen über 230 Fachleute aus 18 NATO- und Partnerstaaten vor Ort und online teil. Sie diskutierten über die Integration zivil-militärischer Planungen, den Einsatz innovativer Technologien – darunter Drohnen, Telemedizin und Künstliche Intelligenz – sowie über die Verbesserung der Ausbildung, um die Wirksamkeit der CASEVAC-Einsätze insgesamt zu steigern.
„Im Rahmen der JATEC-Konferenz wurden die einzigartigen Gefechtserfahrungen der Ukraine ausgewertet und die Zusammenarbeit mit der NATO intensiviert, um die medizinischen Fähigkeiten sowohl der Allianz als auch der Ukraine zu stärken”, sagte Brigadegeneral Wojciech Ozga, Kommandeur von JATEC.
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