Nach neuneinhalb Jahren als Kommandant übergab Generalmajor Karl Pronhagl das Kommando über die Theresianische Militärakademie (MilAk) an Brigadier Ségur-Cabanac.

An einem historischen Tag übernahm Brigadier Ségur-Cabanac das Kommando über die Theresianische Militärakademie (MilAk). Der 11. Dezember 2025 markiert den 274. Jahrestag der Gründung der Theresianischen Militärakademie. Der Stiftungstag wurde mit einem Gottesdienst und einer Kranzniederlegung am Maria-Theresien-Denkmal durch Generalstabschef Rudolf Striedinger, Akademiekommandant Generalmajor Karl Pronhagl und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner begangen.

Im Anschluss fand der Festakt zur Kommandoübergabe statt. Seine Rede nutzte der scheidende Kommandant Generalmajor Karl Pronhagl, um sich bei Vorbildern, Kameraden, Unteroffizieren, Zivilbediensteten sowie internationalen und regionalen Partnern aus Wirtschaft, Politik und Behörde zu bedanken. Motivierende Worte fand er außerdem für die Kadetten der Bundeshandelsakademie für Führung und Sicherheit (BHAK), nach der Matura eine Karriere beim sich neu aufgestellten Bundesheer zu beginnen.

Pronhagl selbst fand schon früh den Weg zum Heer: „Seit meinem 14. Lebensjahr wollte ich Soldat werden. Ich hatte nie einen Plan B.” Mehr als 40 Jahre war Generalmajor Pronhagl in Dienst, davon nahezu die Hälfte als Kommandant, von 2005 bis 2006 beispielsweise einer multinationalen Brigade im Rahmen der Operation Althea. Im Anschluss überreichte ihm Verteidigungsministerin Klaudia Tanner das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

„Kämpfen können, um nicht kämpfen zu müssen, um so den Frieden zu bewahren” gibt, nach Übergabe der Fahne, der nun neue Kommandant der Theresianische Militärakademie, Brigadier Ségur-Cabanac, die zentrale Aufgabe des Bundesheeres wieder (-> Brigadier Philipp Ségur-Cabanac wird neuer Kommandant der Theresianischen Militärakademie). Die Aufgabe der MilAk wäre es, so Ségur-Cabanac weiter, Offiziere zu bilden, die das können. In seiner Rede ging der neue Kommandant auf die sich veränderten Kriegsszenarien ein. „Die Werte des Offiziers sind aber zeitlos und verändern sich nicht”, ergänzt Ségur-Cabanac und richtet sich an Offiziersanwärter und Offiziere, sich der Vorbildrolle bewusst zu sein.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner sieht den neuen Kommandanten als jemanden, der „unter Bewahrung dessen, was notwendig ist, die MilAk in neue Zeiten führt”. Sie ist weiters davon überzeugt, dass jemand, der das Jagdkommando als Kommandant geführt hat, auch „der Richtige ist, diese Militärakademie zu leiten”.

Begleitet von der Militärmusik Burgenland fand der Festakt einen würdigen Abschluss.

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Quelle©Peter Kulec, Carina Karlovits