Unterstützung für die ukrainischen Streitkräfte: Auf der Militärbasis Militärbasis Ādaži in der Nähe von Riga übergab Lettland kürzlich im Rahmen eines Arbeitsbesuchs des ukrainischen Verteidigungsministers Denys Schmyhal insgesamt 21 gepanzerten Mannschaftstransporter (APC) vom Typ Patria 6×6 an die Ukraine.
Die Fahrzeuge werden umgehend bei den ukrainischen Spezialkräften in Dienst gestellt. Mit der Lieferung hat die Ukraine im Verlauf des Jahres 2025 alle 42 von Lettland zugesagten Transportpanzer erhalten. Zusätzlich übergab Riga zwölf CVR(T)-Spähpanzer aus einem bereits zuvor angekündigten Militärhilfepaket.
„Mein Dank gilt Verteidigungsminister Andris Sprūds, der lettischen Regierung und dem lettischen Volk für ihre außergewöhnliche Unterstützung. Wir schätzen jeden Schritt, den wir Schulter an Schulter gehen. Der Kampf geht weiter – der Aggressor erhöht den Druck, und wir müssen gemeinsam darauf antworten”, betonte Schmyhal.
Er dankte Lettland außerdem für den zusätzlichen Beitrag von 2,2 Millionen Euro zur PURL-Initiative, für finanzielle Unterstützung der Shelter Coalition sowie für die Beteiligung an „Operation Renovator”, einem NATO-Projekt zum Wiederaufbau und zur Modernisierung von fünf militärischen Rehabilitationszentren in der Ukraine.
Zudem äußerte der ukrainische Verteidigungsminister die Hoffnung, künftig Finanzierungen über einen sogenannten Reparationenkredit unter Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte realisieren zu können. „Gemeinsames und entschlossenes Handeln ist hier entscheidend – es geht um die Sicherheit der Ukraine und Europas”, so Schmyhal abschließend.
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