Im Rahmen des Programms „Digitalisierung – Land Based Operations” (D-LBO) hat die Bundeswehr mehrere insgesamt 190 Millionen Euro schwere Verträge an den US-amerikanischen Rüstungskonzern L3 Harris Technologies vergeben. Dabei geht es um die Lieferung von interoperablen Kommunikationssystemen – voraussichtlich den PRC-117G und PRC-160 Funkgeräten – zur Verbesserung der Einsatzfähigkeit der Bundeswehr.
„Eine belastbare und unmittelbare Kommunikation zwischen den Verbündeten ist von entscheidender Bedeutung, um Bedrohungen durch aggressive Gegner zu begegnen”, betonte Sam Mehta, President von Communication Systems bei L3 Harris. „Wir sind stolz darauf, unseren NATO-Verbündeten mit unserer bewährten Kommunikationstechnologie zu unterstützen, die ihren Wert im Einsatz bewiesen hat, indem sie Soldaten und Netzwerke an der taktischen Front schützt.”
In den robusten Kommunikationslösungen von L3 Harris kommen kampferprobte Hardware und eine Wellenformtechnologie zum Einsatz, die das Ziel des D-LBO-Programms unterstützen. Neben der Verbesserung der Einsatzfähigkeit spielte bei der Beschaffung auch die Interoperabilität innerhalb der NATO eine Rolle.
In der letzten Zeit haben sich auch andere NATO-Länder für die Kommunikationslösungen von L3 Harris entschieden. Erst kürzlich beauftragten die Niederlande das Unternehmen mit dem Foxtrot-Programm, und auch für die HMS-Programme der US-Streitkräfte wurde L3 Harris ausgewählt. Bei beiden Aufträgen geht es um Falcon-Funkgeräte.
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