Die französische Rüstungsbehörde (DGA) hat Anfang Februar bekanntgegeben, dass sie am 30. Dezember den Industrieunternehmen KNDS France und Safran Electronics & Defense die Rahmenvereinbarung DROIDE im Bereich der Bodenrobotik zugestellt hat. Diese Vereinbarung hat eine Laufzeit von sieben Jahren und dient der Erforschung der erforderlichen Technologien, um den Kapazitätsbedarf im Bereich der Bodenrobotik im Zeitrahmen 2030 bis 2035 zu decken.
Die Fähigkeitsüberlegungen sehen eine Beschleunigung des Einsatzes von ferngesteuerten Fahrzeugen und eine Erweiterung des Spektrums ihrer Missionen vor, auch im Bodenbereich, der eine besondere Komplexität aufweist. Zudem sieht die Rahmenvereinbarung die Einbindung von Drittpartnern vor, die Innovationen präsentieren können.
Um diese Entwicklung zu unterstützen, zielt das Rahmenabkommen DROIDE darauf ab, die Schlüsseltechnologien, die für bodengestützte robotische Plattformen auf dem Gefechtsfeld erforderlich sind, zur Reife zu bringen. Der Vertrag wird durch die Entwicklung eines bodengestützten Roboterdemonstrators mit mehreren Missionen konkretisiert. Der Bodenroboter, der den Kampf von Land aus unterstützt, soll die Fähigkeiten der Kampfgruppe erhöhen und gleichzeitig die Gefährdung der Soldaten verringern.
Der Vertrag trägt somit dazu bei, die Ambitionen des französischen Militärprogrammierungsgesetzes im Bereich der autonomen Systeme zu erfüllen und künftige Rüstungsoperationen zur Robotisierung des Bodenkampfes vorzubereiten.
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