In Irland haben Ingenieure von Systematic die Integration des Radarsystems SharpEye Mk 11 von Hensoldt in das unternehmenseigene Sitaware Headquarters erfolgreich abgeschlossen. Damit werden künftig die Offshore-Patrouillenboote der Samuel-Beckett-Klasse der irischen Marine (INS) unterstützt. Zudem verbessert das neu integrierte Radarsystem die Lageerkennung im maritimen Bereich.
Durch die Integration werden die absoluten Positionen der Schiffe vom Radar identifiziert und die Spuren dann mithilfe eines OTH-Gold-Daten-Gateways in das erkannte maritime Bild (RMP) in Sitaware Headquarters eingefügt. „Diese Integration ermöglicht es der INS, die von ihren schiffsgestützten Radarsystemen gesammelten Daten zu maximieren und an die Nutzer im maritimen Bereich zu verteilen”, erklärte Chris Harris, Lead Solution Architect bei Systematic. „Die Integration in Sitaware Headquarters bietet die Möglichkeit, die Erstellung eines RMP zu unterstützen, das nahezu in Echtzeit aktualisiert und synchronisiert wird – mit erheblichen Vorteilen für maritime Operationen.”
Das SharpEye Mk 11-Radar von Hensoldt verfügt über den Kelvin Hughes Solid-State SharpEye-Transceiver mit einem Solid-State-Puls-Doppler-Kohärenzradarsystem. Es ist für den Einsatz bei schlechtem Wetter, schlechten Lichtverhältnissen und schlechter Sicht ausgelegt und wird für die Seefahrt, die Kollisionsvermeidung, die Zielüberwachung und die Lageerkennung eingesetzt. Das System bietet eine fortschrittliche Erkennungsfähigkeit für kleine Ziele sowie eine 2D-Oberflächenüberwachungsfähigkeit.
Die Defence Forces Ireland setzen Sitaware Headquarters auf verschiedenen Ebenen ein – von Sitaware Headquarters auf ihren Schiffen und Seeaufklärungsflugzeugen bis hin zu gemeinsamen Einsatzzentralen an Land, die bei der Koordinierung von Operationen in der weitläufigen ausschließlichen Wirtschaftszone des Landes helfen. Operationen zur Unterstützung der nationalen Sicherheit, wie die Bekämpfung des Drogenhandels und der Schutz der Fischerei, haben alle vom Einsatz der Sitaware-Suite profitiert. Zusätzlich zu Sitaware Headquarters setzt die INS Sitaware Frontline und Sitaware Edge auf Festrumpf-Schlauchbooten (RHIBs) und bei Boarding-Teams ein.
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