Kürzlich verließen die letzten von insgesamt 14 internationalen Kontingenten die 117. Luftwaffenbasis der griechischen Streitkräfte in Andravida auf dem Westpeloponnes. Seit Ende März nahmen sie an der 11. Ausgabe der multinationalen Übung „Iniochos” teil – benannt nach dem antiken Streitwagenlenker. Laut der Hellenic Air Force (HAF) kamen dabei so viele Luftfahrzeuge wie noch nie zuvor zum Einsatz: Rund 70 Maschinen aus zwölf Nationenwurden in das intensive zweiwöchige Trainingsprogramm eingebunden – und Militär Aktuell war mittendrin, statt nur dabei.
Im Rahmen des bewährten „Single Base Concept” operierten sämtliche Flugzeuge von Andravida aus. Die Gastgeber stellten dabei täglich drei Tag- und Nachtwellen mit jeweils vier Maschinen, die als feindliche Kräfte („Red Air#) agierten. Eingesetzt wurden unter anderem:
- F-4E Phantom der traditionsreichen 338. Staffel,
- verlegte Mirage 2000EG und Rafale-Jets,
- sowie F-16C/D verschiedener HAF-Basen, etwa der 116. Luftwaffenbasis in Araxos.
Unterstützung kam zudem von Transport- und Trainingsflugzeugen sowie Hubschraubern des griechischen Heeres und der Marine.
Hightech im Debriefing & neue virtuelle Dimension
Die HAF setzt bei „Iniochos” auf modernste Analysewerkzeuge: GPS-Tracking, Link-16-Datenübertragung und simulierte Waffeneinsatzbewertung sorgen für präzises Missionsfeedback. So entsteht eine realitätsnahe Trainingsumgebung, die die Anforderungen moderner Luftkriegsführung nachbildet. Dabei entwickelt sich die Übung über 14 Tage hinweg in ihrer Komplexität weiter – mit dynamischen, mehrdimensionalen Szenarien, die von allen Teilnehmern höchste Einsatzbereitschaft fordern.
Eine Innovation in diesem Jahr: die neue Synthetic Training Squadron der HAF. Diese bringt mithilfe taktischer F-16-Simulatoren eine virtuelle Komponente in das Übungsgeschehen und erweiterte damit die Trainingsmöglichkeiten deutlich.
Einzigartige Typenvielfalt in Andravida
Zwar begegnet man Mustern wie Eurofighter Typhoon, F-35 oder Saab Gripen regelmäßig auf internationalen Übungen – auch bei der ebenfalls in Andravida durchgeführten „Ramstein Flag 2024” (-> Militär Aktuell bei der „Ramstein Flag 2024”) –, doch „Iniochos 2025” bot eine in dieser Kombination wohl einzigartige Mischung aus modernsten Kampfjets und bewährten Klassikern.
Ein Highlight und zugleich eine Premiere: Katar nahm erstmals mit vier brandneuen Boeing F-15QA Ababil aus Al-Udeid teil – aktuell eines der modernsten Fighter-Modelle weltweit.
Darüber hinaus reisten folgende Nationen mit einer bemerkenswerten Bandbreite an Luftfahrzeugtypen an:
- Frankreich: modernisierte Dassault Mirage 2000D RMV,
- USA: F-16 der US Air Force-Reserve aus Homestead/Florida, Aggressor-Staffel aus Nellis, sowie Tankflugzeuge KC-46 und KC-135,
- Vereinigte Arabische Emirate: Mirage 2000-9,
- Indien: Su-30MKI, Il-78 Tanker und C-17 Transporter,
- Spanien: betagte F/A-18 Hornet aus Gando (Kanaren),
- Israel: AEW/SIGINT-Plattform G-550 Eitan,
- Italien: Tornado-ECR,
- Montenegro: Bell 412,
- Polen: F-16C/D,
- Slowenien: PC-9M.
Zypern unterstützte mit technischem Personal, Slowakei und Bahrain entsandten Beobachterteams.
Und auch Österreich hätte sich beinahe beteiligt: Militär Aktuell entdeckte die rot-weiß-rote Flagge auf dem offiziellen Übungssujet und hakte in Wien nach. Mehr dazu gegen Ende.
Immer höheres Tempo – VIP-Besuch und klare Worte zum Wandel der Kriegsführung
Ein Höhepunkt von „Iniochos 2025” war der offizielle VIP-Tag, bei dem der Chef des Generalstabs der HAF, Generalleutnant Dimosthenis Grigoriadis, sowie der Generalstabschef der griechischen Streitkräfte, General Dimitris Skoupis, hochrangige Gäste begrüßten. Unter den besonderen Besuchern befanden sich:
- die Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate, Indiens, Spaniens und Sloweniens,
- hochrangige Militärvertreter aus den USA, Italien und Polen,
- Delegationen der Luftstreitkräfte Frankreichs, Katars, Israels, Spaniens und der VAE,
- sowie der Kommandant der zypriotischen Luftstreitkräfte, Brigadegeneral Georgios Alexandrou.
„Ich freue mich, dass wir über die Umgebung, den Luftraum und das Ausbildungsniveau verfügen, um eine Übung dieser Qualität durchführen zu können.“
Generalleutnant Dimosthenis Grigoriadis
Grigoriadis: „Das Tempo ist entscheidend”
In seiner Eröffnungsrede unterstrich Grigoriadis die strategische Bedeutung von „Iniochos” und das internationale Interesse an der Übung: „Ich freue mich, dass wir über die Umgebung, den Luftraum und das Ausbildungsniveau verfügen, um eine Übung dieser Qualität durchführen zu können. Jahr für Jahr wächst die Zahl der Nationen, die sich beteiligen wollen – das zeigt den Wert, den ‚Iniochos’ weltweit hat.”
Ein besonderer Fokus lag auf den Lehren aus aktuellen Konflikten, wie dem Krieg in der Ukraine (-> aktuelle Meldungen aus dem Ukraine-Krieg) und der Lage im Nahen Osten: „Unsere Szenarien werden zunehmend reichhaltiger, basierend auf realen Entwicklungen. Doch was wir mehr denn je brauchen, ist ein höheres operatives Tempo. Wir müssen in der Lage sein, von einer Krisensituation nahtlos in ein Kriegsszenario überzugehen und diese Dynamik in unsere Übungsplanung integrieren.”
Stolz auf Ausbildungsniveau und internationale Nähe
Grigoriadis hob hervor, dass die griechische Infrastruktur in Andravida auch logistisch komplexe Beteiligungen wie jene der indischen Luftwaffe mit ihren Su-30MKI ermögliche: „Das spricht für das hohe logistische und infrastrukturelle Niveau, das wir hier bieten – und auf das wir stolz sein dürfen.”
In einem fast philosophischen Einschub reflektierte er dann über die globale Gemeinsamkeit der Luftstreitkräfte: „Luftwaffen weltweit denken ähnlich – wir alle durchlaufen vergleichbare Ausbildungssysteme, meist nach NATO– oder US-Standards. Auch wenn Nationen wie Indien mit anderen Grundlagen starten, bewegen wir uns im Können auf Augenhöhe.” Ein möglicher Verweis darauf, dass in Indien Su-30-Besatzungen, beide sowohl als Piloten als auch als Weapon System Officers ausgebildet sind, anders als die Spezialisierung in westlichen Luftwaffen.
Breites Einsatzspektrum trainiert
Die Hochwertübung simulierte ein breites Spektrum moderner Einsatzszenarien. Sie reichte von offensiven und defensiven Luftabwehroperationen über strategische Luftschläge bis hin zur koordinierten Beteiligung an Land- und Seestreitkräften. Ergänzt wurde das anspruchsvolle Trainingsumfeld durch realitätsnahe Aufklärungsflüge, Gefechts-Szenarien für Such- und Rettungseinsätze, zeitkritische Zielerfassungen sowie Maßnahmen zum Schutz hochrangiger Lufttransportmittel.
Wertvoll – auch aus indischer Sicht
Wie bereits zwischen den Zeilen deutlich wurde, avancierten die Teilnehmer des 8. Geschwaders aus Bareilly nahezu zum „heimlichen Star” von „Iniochos 2025”. Besonders beim international stark frequentierten Foto-Tag, an dem mehr als 900 Spotter aus aller Welt teilnahmen, war der Andrang am Memorabilia-Stand der indischen Luftwaffe (IAF) kaum zu bewältigen. Dort zeigten sich Piloten und Stabsoffiziere – die sich, aus Diskretionsgründen, nicht namentlich äußern wollten – sichtlich stolz auf die wachsende Rolle der IAF im internationalen Kontext.
Die Übung wird von indischer Seite als taktisch anspruchsvoll und diplomatisch wertvoll betrachtet. Sie ermögliche es, operative Fähigkeiten unter realitätsnahen Bedingungen zu verfeinern, Interoperabilität mit europäischen Partnern zu stärken und das militärische Verständnis durch den Austausch mit anderen Luftstreitkräften zu erweitern. Besonders betont wurde der Erkenntnisgewinn aus der gemeinsamen Planung und Durchführung komplexer Luftoperationen, ebenso wie der Einblick in bewährte Verfahren anderer Nationen.
Von indischer Seite wurde auch die Bedeutung des Tankereinsatzes durch die Il-78 (-> Indiens Tanker-Dilemma: Zwischen alten Il-78 und geleasten Lösungen) hervorgehoben. Deren Beitrag erhöhe die operative Flexibilität und ermögliche Langstreckenmissionen, wie sie bei „Iniochos” simuliert werden – ein zentraler Baustein für Szenarien mit hoher Einsatzintensität und Dauer. Im Kontext moderner Luftkriegsführung sei dies ein unverzichtbares Element.
Von besonderem Interesse war für die indische Delegation zudem die direkte Interaktion mit anderen High-End-Plattformen – etwa den griechischen Rafale, die auch von der IAF betrieben werden, sowie den F-15QA Ababil aus Katar. Solche Begegnungen bieten laut Aussagen des Geschwaders wichtige Referenzpunkte zur Bewertung der eigenen Systeme und Taktiken.
Mehr als Training – strategische Signale
Die Präsenz Indiens bei „Iniochos” sendet auch militärdiplomatische Signale. Sie unterstreicht das wachsende Interesse Neu-Delhis an globaler sicherheitspolitischer Zusammenarbeit – nicht nur mit traditionellen Partnern in Asien, sondern zunehmend auch mit Ländern im Mittelmeerraum und Europa. Die Teilnahme diene dem Aufbau von Vertrauen, der Stärkung bilateraler Beziehungen und dem sichtbaren Bekenntnis zur internationalen Sicherheitsarchitektur.
Diese Form von Engagement – Tausende Kilometer von der Heimatbasis entfernt – demonstriere zudem die operative Reichweite der IAF. Die Fähigkeit, Kräfte über große Distanzen zu entsenden und zu versorgen, sei eine Schlüsselkompetenz angesichts wachsender globaler Interessen und geopolitischer Volatilität. In diesem Sinne passt der Auftritt der indischen Luftwaffe bei „Iniochos 2025” nahtlos zu den außenpolitischen Zielsetzungen eines strategisch expandierenden Indiens.
Problemfaktor Israel: Politische Spannungen trotz militärischer Zusammenarbeit
Für „Iniochos 2025” bedeutete die gleichzeitige Teilnahme israelischer und arabischer Streitkräfte eine heikle Premiere. Die israelische Luftwaffe (Heyl Ha’Avir) war mit einer Gulfstream G550 Eitam aus Nevatim vertreten – einem hochmodernen Frühwarn- und SIGINT-Flugzeug. Doch hinter den Kulissen sorgte die Teilnahme für diplomatische Irritationen.
Laut dem israelischen Militärjournalisten Itay Blumenthal und einem Beitrag des israelischen Channel 10 zeigte sich Israel verärgert, als es die vollständige Teilnehmerliste auf der offiziellen Website der griechischen Luftwaffe entdeckte – insbesondere, weil man im Vorfeld um Diskretion gebeten hatte. Vor allem die parallele Nennung Katars, das für seine Verbindungen zur Hamas bekannt ist, stieß in Tel Aviv auf Unverständnis.
Trotz des missglückten Geheimhaltungsversuchs trainierten israelische, emiratische und katarische Einheiten im selben Luftraum, nahmen gemeinsam an Briefings teil und wirkten Seite an Seite bei simulierten Einsatzszenarien mit. Damit setzte sich auf taktischer Ebene fort, was auf diplomatischer Bühne noch mit großer Vorsicht behandelt wird.
Unerwartete Konsequenzen – Österreichs Rückzug in letzter Minute
Ohne eigenes Zutun geriet Israel auch in einen politischen Nebenschauplatz, der Österreichs Teilnahme an der Übung in letzter Minute scheitern ließ. Ein kleines Kontingent aus Luftstreitkräften, Spezialkräften und Nachrichtendiensten – rund zehn Personen – hätte an der Übung teilgenommen. Die Vorbereitungen waren abgeschlossen, Hotels gebucht, das Einvernehmen mit Griechenland hergestellt.
Doch dann verweigerte der Hauptausschuss des österreichischen Nationalrats überraschend seine Zustimmung. Grund: Israels Teilnahme an der Übung. Aufgrund des anhaltenden Gaza-Kriiegs nach dem Hamas-Massaker von 2023 wurde Israel offiziell als „kriegsführend” betrachtet – was aus Sicht des Ausschusses mit Österreichs Neutralitätsverpflichtung unvereinbar sei.
Internen Hinweisen zufolge war den Abgeordneten zuvor gar nicht bewusst, dass Israel an „Iniochos” teilnimmt – ein „Hinweis aus Heereskreisen” auf den Flug der Eitam dürfte entscheidend gewesen sein. Ironie des Ganzen: 2024 war Österreich – samt Botschafterin – noch vollwertig vertreten (-> Siehe dazu auch Kommentar von Militär Aktuell-Autor Martin Rosenkranz).
Zukunft von Andravida und Iniochos – Abschied in Etappen
Der unverkennbare Sound der griechischen F-4E Phantom – bei „Iniochos 2025” erneut Publikumsmagnet und Ursprung zahlreicher „Spooky”-Souvenirs – dürfte bald verstummen. Zwischen 1997 und 2005 wurden insgesamt 36 Maschinen von der damaligen DASA (später EADS) umfassend modernisiert und mit Litening-Zielpods ausgerüstet. Doch ihr Kapitel neigt sich dem Ende zu: Von ursprünglich 121 Exemplaren sind nur noch rund elf Maschinen einsatzfähig, ihr endgültiges Schicksal ist ungewiss.
Denn mit der ab 2028 geplanten Stationierung der F-35 (-> Lockheed: Griechenland wird 19. F-35-Nation) steht der 117. Fliegerhorst Andravida vor einem strukturellen Umbruch. Für die Aufnahme der Stealth-Fighter sind umfangreiche Bauarbeiten notwendig – ursprünglich für dieses Jahr angekündigt, bislang jedoch ohne sichtbaren Fortschritt. Dennoch bestätigte Air Chief Dimosthenis Grigoriadis, dass „Iniochos 2026” ein letztes Mal in Andravida stattfinden werde. Ab 2027 soll die Übung dann nach Araxos verlegt werden.
Sollten zu diesem Zeitpunkt noch Phantom-Besatzungen verfügbar sein – einige sollen 2026 bereits zur F-35-Ausbildung in die USA wechseln –, könnten die verbleibenden Maschinen vorübergehend auf eine andere Basis verlegt werden. Wahrscheinlicher aber ist, dass die letzten „Rhinos” ihren Weg in Museen oder als Monumente an Horsteinfahrten finden.
Ein letzter Auftritt für einige Klassiker
Nicht nur Griechenland steht vor einem Generationswechsel: Auch von einigen ikonischen Typen aus den Reihen der diesjährigen Übungsteilnehmer wird man sich bald verabschieden müssen. So planen etwa die Vereinigten Arabischen Emirate, ihre Mirage 2000-9E der 1. Jägergruppe aus Al Dhafra bereits im kommenden Jahr gegen Rafale-Jets auszutauschen. Die 2000er sollen weiter nach Marokko abgegeben werden – was das wohl letzte Mal markiert, dass man französische Mirage-Jets aus gleich drei Ländern (VAE, Frankreich, Griechenland) gemeinsam auf einer Übung sah.
Auch die italienischen Tornado-ECR aus Ghedi werden in den nächsten Jahren zunehmend ausgemustert – ihr Auftritt bei „Iniochos” war somit eine der letzten Gelegenheiten, diesen Typ im multinationale Verbund zu erleben.
Anmerkungen für Fotografen: Spotting rund um Andravida
Wie jedes Jahr tummeln sich in den Tagen vor und während „Iniochos” zahlreiche Planespotter mit ihren Mietfahrzeugen entlang der Orangenhaine im Anflugbereich der Piste 34. Der Sonnenstand gibt die Route vor, und wer sich an die informellen Regeln hält, kann dort in aller Ruhe seiner Leidenschaft nachgehen.
Direktes Fotografieren am Zaun der Basis hingegen ist weder notwendig noch gern gesehen. Trotz moderner Brennweiten und Objektive versuchen es einige dennoch – mit vorhersehbarem Ergebnis: Wer nach höflicher Aufforderung durch den Base Commander das Areal nicht verlässt, darf mit dem Erscheinen der Polizei rechnen. Auch dieses Jahr kam es wieder zu einem solchen Vorfall. Der Appell an alle Spotter: Respektiert die Distanzzonen, dann bleibt die positive Atmosphäre rund um Andravida auch erhalten.
Low-Level-Gold: Die Vouraikos-Schlucht
Ein besonderes Highlight – wenn auch stark vom Zufall abhängig – sind die niedrigen Durchflüge durch die Vouraikos-Schlucht, eine sogenannte Low-Level Area im Norden der Region Achaia, unweit von Kalavryta. Wer dieses Spektakel einfangen möchte, zweigt am besten bei Diakopto von der Autobahn Athen–Patras ab und folgt der Landstraße etwa 26 Kilometer ins Gebirge.
Oben angekommen lohnt ein Besuch des hervorragend gelegenen Berggasthofes „Grand Chalet”: Von dessen Terrasse aus lassen sich vormittags beeindruckende Aufnahmen in entspannter Umgebung machen. Abenteuerlustige können einige Kilometer davor einen steilen Abstieg zu einem Felsvorsprung wagen. Der Spot ist eng, bietet aber spektakuläre Perspektiven – bei günstiger Flugbahn fast ohne Einsatz langer Teleobjektive. Nur wenige Sekunden vor dem Vorbeiflug oder beim Nachbrenner-Einsatz empfiehlt sich noch ein etwas längerer Fokus.

Allerdings: Der Canyon ist kein garantierter Hotspot. Wer, wann und ob überhaupt jemand durchfliegt, hängt von vielen Faktoren ab – nicht zuletzt vom Wetter. Laut einem griechischen Sicherheitsoffizier entscheidet sich der Einsatz dieses Durchflugkorridors erst beim Wetterbriefing direkt vor Missionsbeginn. Zwar wird er oft für den nächsten Tag vorgesehen, tatsächlich genutzt wird er nur situativ.
Die besten Chancen auf Action gibt es erfahrungsgemäß in den beiden Tagen vor Übungsbeginn, wenn die teilnehmenden Nationen ihre „Familiarization Flights” durchführen. Auch während der Übung selbst gilt: Woche eins ist meist ergiebiger als Woche zwei.










