Die französische Rüstungsbehörde (DGA) hat am 26. Februar die ersten vier von 102 modernisierten leichten gepanzerten Fahrzeugen (VBL-R) ausgeliefert, die für 2024 von der französischen Armee erwartet werden. Seit 2020 wurden bereits 247 VBL-R auf den Ultima-Standard erneuert. Die Modernisierungen werden von Arquus noch bis 2028 fortgesetzt.

Der bereits 1990 in den Dienst des Heeres gestellte Leichtpanzer (VBL) ist ein Beleuchtungsfahrzeug für die gepanzerten Kavalleriezüge (AMX10RC und später Jaguar). Mit ihm können auch taktische Aufklärungsmissionen oder Missionen in der Tiefe durchgeführt werden. Durch die jetzige Aufrüstung können die Fahrzeuge bis 2035 von den Streitkräften eingesetzt werden.

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Der Ultima-Standard verbessert die Einsatzleistung des VBL vor allem dadurch, dass der Motor nun eine um 50 Prozent höhere Leistung erbringen kann. Seine Steuerung ist mit ABS, Servolenkung und verstärkter Aufhängung zudem sicherer als bei der Vorgängerversion. Beim VBL kann ein zusätzliches Schutzpaket integriert werden, dass die Widerstandsfähigkeit der Besatzung im Einsatz erhöht. Mit dem Einbau eines neuen Generators wurde auch die Stromversorgung erneurt. Dieser neue Generator kann den Stromverbrauch der zahlreichen neuen Geräte in dem Fahrzeug besser decken. Ebenfalls verbessert hat sich die Nutzlast, die sich um 300 Kilogramm erhöht hat.

Mitte der 2030er-Jahre soll der VBL-R durch das VBAE-Fahrzeug ersetzt werden. Dieses Programm wird in Zusammenarbeit mit Belgien durchgeführt und erst im Dezember 2023 wurde der Auftrag zur Vorplanung an Arquus, KNDS und John Cockerill Defense vergeben.

Quelle@DGA