Babcock International forciert die Ausbildung von Kampfpiloten in einer Akademie auf dem ehemaligen Militärstützpunkt in Dijon, Frankreich. Aus diesem Grund hat das Unternehmen elf Flugzeuge des Typs L-39 Albatros erworben. Die von Apache Aviation gekauften Flugzeuge sollen die Kapazitäten zur Unterstützung der Ausbildung und Entwicklung von Luftwaffenpiloten erhöhen.
Die Akademie wird unter anderem Programme für die Ausbildung künftiger Kampfpiloten, die Zertifizierung von L-39-Pilotenausbildern, die Umschulung bereits qualifizierter Kampfpiloten sowie die Ausbildung von Piloten und fortgeschrittenen Fluglotsen (JTAC) für Luftnahunterstützungseinsätze anbieten. Konzipiert und durchgeführt werden die Kurse von ehemaligen Kampfpiloten der französischen Luft- und Raumfahrttruppen. Sie sind speziell auf die Bedürfnisse der internationalen Luftstreitkräfte zugeschnitten und mit den Standardeinsatzverfahren der NATO abgestimmt.
Laut einer Mitteilung des Unternehmens soll diese neue operative Fähigkeit Jagdgeschwader, Militärschiffe und Einheiten der französischen Armee sowie europäischen Streitkräften mit Trainingsmissionen in Form von Luftzielen unterstützen.
„Die Ausbildung von Militärpiloten ist ein entscheidender Bestandteil der Verteidigungsfähigkeiten unserer Kunden. Die Ausweitung unserer militärischen Ausbildungsaktivitäten entspricht unserem Bestreben, die Bedürfnisse unserer Kunden sowohl kurz- als auch langfristig zu erfüllen”, so Pierre Basquin, Babcocks Chief Executive Aviation und CEO Frankreich.
Die nun angekauften L-39-Flugzeuge sind zuvor im Rahmen des „Breitling Jet Team” geflogen, der einzigen zivilen Kunstflugstaffel der Welt, die Düsenflugzeuge fliegt. Das „Breitling Jet Team” damit hat zahlreiche Vorführungen in Europa, Nordamerika und Asien durchgeführt.








