Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH, der Cyber Innovation Hub der Bundeswehr und das Innovationslabor System Soldat ziehen nach der ersten Phase der „Spectra Challenge” eine positive Bilanz: Insgesamt 46 qualifizierte Einreichungen aus 17 verschiedenen Ländern von Universitäten, Unternehmen, Start-ups und Einzelpersonen gingen in den Wettbewerb ein.

Mit 30 praxisorientierten Beiträgen im Practice Track und 16 visionären Konzepten im Moonshot Track wurden die gesetzten Ziele erreicht. Fachleute aus Europa sowie Mittel- und Nordamerika sind beteiligt.

Die „Spectra Challenge” wurde ins Leben gerufen, um innovative Lösungen gegen elektronische Bedrohungen wie Jamming, Spoofing oder Signalübernahme zu entwickeln. Angesichts der jüngsten Störungen im Luftraum über dem Baltikum und Skandinavien – wo die Zahl der GPS-Interferenzen stark zugenommen hat – wird die Dringlichkeit neuer Schutzmechanismen besonders deutlich. Ziel ist es, Technologien zu fördern, die unbemannte Systeme widerstandsfähiger machen und ihre Einsatzfähigkeit auch unter komplexen Bedrohungslagen sichern.

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Im weiteren Verlauf präsentieren die vielversprechendsten Teams ihre Ideen am 7. und 8. Oktober bei den Pitch Days auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Erding vor einer Fachjury. Daraus ergeben sich die Einladungen zur Practice Week vom 1. bis 5. Dezember, in der ausgewählte Konzepte unter realistischen Bedingungen getestet und bewertet werden.

Dabei wird nicht nur die technische Qualität überprüft, sondern auch die Eignung für einen späteren Transfer in Forschung, Truppe oder Beschaffung. Die Einreichungen erfolgten über den Koinnovationsplatz des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Quelle©Pixabay