Um den infrastrukturellen Bedarf der Bundeswehr zu decken, ohne die Bauverwaltungen des Bundes und der Länder zu überlasten, müssen neue Wege beschritten werden. Einen Ansatz stellt dabei das Pilotprojekt „Bundeswehr-Bauprogramm Unterkünfte“ (BwBauProgU) dar. Dabei handelt es sich um eine Kooperation zwischen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und der Bundeswehr zum Bau von bundesweit 76 Unterkunftsgebäuden für Soldaten bis zum Jahr 2031.
Der Auftakt der Planungsphase und der damit verbundene offizielle Startschuss dieser Kooperation fand am 25. Juni in der General-Steinhoff-Kaserne in Berlin statt. Mit dem Pilotprojekt sollen rund 7.150 weitere Unterkunftsstuben geschaffen werden. Der Bau der neuen Unterkünfte soll 2026 beginnen.
Alexander Götz, Abteilungsleiter Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen im Bundesministerium der Verteidigung, meint: „Wir müssen schneller und effizienter bei Bauvorhaben werden. Dazu gehört, dass wir uns, wo immer möglich, von individuellen Baulösungen verabschieden. Einmal planen, mehrfach und bundesweit bauen. Zusätzlich sind neue Wege bei der Realisierung notwendig, weshalb ich sehr froh über die Kooperation mit der BImA bin – eine ,Win-Win-Situation’ für alle Beteiligten.”
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