Im Beisein zahlreicher Gäste wurde am 7. Mai die Baunummer acht der Korvettenklasse K130 der Deutschen Marine in der Hamburger Blohm+Voss Werft feierlich auf den Namen „Karlsruhe” getauft. Die dritte der insgesamt fünf neuen Korvetten K130 wird nun planmäßig endausgerüstet.
Ebenfalls in Hamburg wird die „Karlsruhe” später auch in Betrieb genommen und durchläuft von dort aus ihre Funktionsüberprüfungen und Abnahmen.
Flottillenadmiral Andreas Czerwinski, Abteilungsleiter See des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), betonte anlässlich der Taufe: „Dieser exzellente Teamspirit, die intensive Expertenarbeit in gemeinsamen Arbeitsgruppen und selbstverständlich auch das gemeinsame Risikomanagement sind nach wie vor ein nicht wegzudenkender und erfolgsbestimmender Faktor für dieses Projekt.” Die erfolgte Taufe sei ein wirklich guter und sichtbarer Fortschritt im Projekt, freute er sich im Beisein von Vizeadmiral Jan Christian Kaack, dem Inspekteur der Marine und der Taufpatin, Karlsruhes Erster Bürgermeisterin, Oberbürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz.

Ausgestattet werden die Korvetten der Braunschweig-Klasse, insbesondere in den Bereichen Schiffstechnik sowie Waffen- und Führungssystemen, mit dem neuesten Stand der Technik. Viele Anlagen an Bord sind automatisiert, wichtige Komponenten mehrfach vorhanden. Dank der Stealth-Eigenschaften sind die Korvetten schwer zu orten. Zusätzlich zum eigenen Mehrzweckradar profitieren sie knapp unter Wasser von ihren leistungsfähigen Videosensoren. Außerdem können sie Hubschrauberdrohnen einsetzen, wodurch das Gebiet, das sie kontrollieren können, über den Radarhorizont hinausgeht.
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