Vor wenigen Tagen präsentierte Brigadier i.R. Rolf M. Urrisk-Obertynski, im Zeichen der Jubiläen 60 Jahre Militärkommando Wien, 340 Jahre Entsatz von Wien und 215 Jahre Schlacht von Aspern, seine neueste Publikation mit dem Titel „Wien 2000 Jahre Garnisonsstadt – XVI., XVII., XVIII., XIX., XXI., XXII. und XXIII” im Stadtsenatssitzungssaal des Wiener Rathauses.

Zweiter Teil des fünften Bandes
Dieses Werk, veröffentlicht im Weishaupt Verlag, ist der zweite Teil des fünften Bandes der Dokumentationsreihe und behandelt Objekte der Bezirke Ottakring, Hernals, Währing, Döbling, Floridsdorf, Donaustadt und Liesing von historischer oder gegenwärtiger militärischer Relevanz. Urrisk-Obertynski beschreibt unter anderem Kasernen, ehemalige Luftschutzanlagen, Lazarette und militärische Dienststellen aber auch Kunstwerke, Statuen, Denkmäler, Gedenksteine beziehungsweise -tafeln und zahlreiche weitere militärhistorisch relevante Objekte.

Kärnten: Spatenstich für Großkaserne Villach

Dank von Ministerin Klaudia Tanner
„Ich danke Herrn Brigadier Urrisk-Obertynski, dass er eine wichtige Aufgabe übernommen hat – nicht nur für die Nachwelt, sondern auch für uns. Es ist gewaltig viel Arbeit, all dies zu erforschen und zusammenzustellen und wir haben jetzt die Chance, die Bücher in die Hand zu nehmen und vieles in Wien mit einem größeren Wissen und mit anderen Augen sehen zu können.”

Auch der Wiener Militärkommandant, Brigadier Kurt Wagner, sprach dankende Worte: „Dem Autor ist damit gelungen, sich selbst zu toppen. Mit 488 Seiten ist das sehr detailgetreue und mit hervorragenden Bildern hinterlegte Buch auch das umfangreichste der Reihe. Ich bedanke mich insbesondere dafür, dass die 60-jährige Geschichte des Militärkommandos Wien und auch das Jubiläum ,340 Jahre Schlacht am Kahlenberg’ besondere Berücksichtigung gefunden haben.”

@Bundesheer/Johannes
Auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner war bei der Buchvorstellung im Wiener Rathaus.

Brigadier in Ruhe Rolf M. Urrisk-Obertynski
Geboren 1947, absolvierte er 1972 die Theresianische Militärakademie (Jahrgang „Payer-Weyprecht”). Er schloss das Diplomstudium „Landesverteidigung – Höhere Führung” sowie „Politik- und Kommunikationswissenschaften” als Magister der Philosophie ab. Urrisk-Obertynski war Leiter der G3-Abteilung beim Militärkommando Wien und Tirol sowie der Ausbildungsabteilung im Bundesministerium für Landesverteidigung.

Als langjähriger Leiter des Projekts „50 Jahre Bundesheer” und nebenberuflich als freier Journalist und Fachautor im Bereich Wehrethik, österreichische Militärgeschichte und Sicherheitspolitik tätig, bekam er den Berufstitel Professor verliehen.

Dokumentationsreihe „Wien 2000 Jahre Garnisonsstadt”
In den ersten beiden Bänden seiner mittlerweile auf acht Teile angelegten Reihe „Wien 2000 Jahre Garnisonsstadt” beschreibt der Autor die gesamte militärische Geschichte der Garnisonsstadt Wien von der XV. Römischen Legion bis zum aufgestellten Kommando Militärstreife und Militärpolizei. Band drei beschäftigt sich mit Objekten militärischer Relevanz ausschließlich im 1. Wiener Gemeindebezirk – Innere Stadt.

In den Bänden vier und fünf (wegen der Fülle an Informationen jeweils in zwei Teilen erschienen) wird die Beschreibung solcher Objekte auf die restlichen Wiener Gemeindebezirke ausgeweitet und mit der gestrigen Präsentation für die ganze Stadt auch abgeschlossen. Band sechs handelt von der Organisation des Alliierten Rates, der Militärpolizei der vier Besatzungsmächte und vom Leben der Soldaten in der Garnisonsstadt Wien.

Quelle@Bundesheer/Johannes
Bei den mit „Bundesheer” gezeichneten Beiträgen handelt es sich um offizielle Aussendungen oder Artikel der österreichischen Streitkräfte.