Das Team von Armybug bat zum Schießevent „Operation Green Hell” nach Vorarlberg – und die Community hörte den Ruf. Die Koma Zone in Lustenau war an allen zwei Tagen ausgebucht. Als Medienpartner fragten wir Angi und Stephan von Armybug nach einem Fazit – und nach Neuheiten.
Angi und Stephan sind ein umtriebiges Gründerpaar. Beide bringen viel militärische Erfahrung in die Privatwirtschaft ein. Als Armybug liefern sie der Community Hauben und Kappen, mit „dem Ziel, ‚der’ Haubenhersteller am Markt zu sein, wie sie uns in einem Interview zur Enforce Tac 2025 verrieten (-> Hier geht es zum vollständigen Interview).
Mit der „Operation Green Hell” starteten die beiden zusammen mit einem großen Team im Juni 2025 ihr zweites Schießevent (-> Wir berichteten im Vorhinein). Im Interview mit Angi wollten wir wissen, was auf die Schützen beim Bewerb zukam und womit wir die nächsten Monate rechnen dürfen.

Angi und Stephan, das Armybug-Team hat tolle Arbeit geleistet. Euer Schießevent „Operation Green Hell” war restlos ausgebucht, richtig?
Ja richtig, unser Schießevent war restlos ausgebucht. 141 Schützen durften wir im Parcours begrüßen, mehr war definitiv nicht möglich. Für die heurige Veranstaltung waren wir damit am Limit. Was uns am wichtigsten ist zu sagen: Sicherheit geht vor, es ist nichts passiert. Alle haben das Event gesund verlassen.
Was erwartete die Teilnehmer?
Unser Event bestand aus zwei Teilen: dem eigentlichen Schießevent und dem Messebereich. Geschossen wurde an zwei Tagen von 9.00 bis 18.00 Uhr in der Koma Zone in Lustenau. Da war also richtig viel los. Erstmalig hatten wir außerdem auch Messestände mit dabei. Wir waren natürlich neugierig, ob Bedarf und Interesse signalisiert wurde und wir stellten fest: ja, absolut! Mit dabei waren Steinadler, Eska, Oberland Arms, die Berufsdetektei Marent, Quickshield und wir hatten als Armybug natürlich auch einen eigenen Stand. Dass sich viele unsere Partner für dieses Event so lange Anfahrtszeiten antaten, freute uns besonders. Das war ein gutes Zeichen an die Community, die den Austausch untereinander und mit den Herstellern genossen hat. Nicht zu vergessen: Man konnte sich auch unseren Armybug-Käfer vor Ort tätowieren lassen. 13 Personen haben das tatsächlich vor Ort gemacht. Genial!
Wie kann man sich so einen Parcours von euch vorstellen?
Wir überlegen uns jedes Jahr ein neues Thema und Highlights. Dieses Jahr standen mit der „Operation Green Hell” Dschungellook, Neonfarben und Lichteffekte im Vordergrund. Wir sind da sehr dankbar für die Unterstützung aus dem Freundeskreis, der uns tatkräftig unterstützte.
Nach dem Start ging es gleich durch einen Tunnel und quer durch den Dschungel. Auch ein „Floß” wurde zum Überqueren eines „Flusses” genutzt – wir haben da natürlich etwas in der Schießhalle improvisieren müssen. Geschossen wurde auf eigens gefertigte Scheiben mit neonfarbenen „Avataren”. Am Ende musste auch eine „Geiselbefreiung” stattfinden: Unser Armybug-Käfer wurde festgenommen und der Feind musste beschossen werden, um unser Maskottchen zu befreien.
Wichtig ist uns, dass alles sicher abläuft. Beim Krabbeln und allen anderen eher herausfordernden Bewegungen blieb die Waffe stets ungeladen. Die Magazine wurden erst an den verschiedenen Stationen aufgenommen, an denen auch wirklich zu schießen war.
Die Teilnehmer mussten sich also durchaus viel bewegen und durften noch dazu Schießen …
Aber nicht nur. Zusätzlich gab es im Parcours noch Aufgaben zu erledigen. Es musste nämlich eine „Bombe” aus mehreren Einzelteilen zusammengebaut werden. Da war also auch Köpfchen verlangt, um Ablauffehler zu vermeiden.
Wie viele Besucher durftet ihr in Vorarlberg begrüßen? Waren auch Schützen aus dem nahen Ausland darunter?
Wir schätzen auf insgesamt 250 Besucher. Wir sind sehr stolz auf diese Zahl. Schützen kamen aus Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Vorarlberg, Tirol, Kärnten, Steiermark und weiteren Bundesländern. Das hat uns darin bestätigt, dass die Kombination aus Messe und Schießevent eine geniale Kombination ist.
Welche Rückmeldungen habt ihr zur Veranstaltung erhalten?
Ganz ehrlich gesagt: Die Rückmeldungen waren wirklich positiv. Wir haben so viele E-Mails und Nachrichten auf unseren Social-Media-Kanälen erhalten, das ist unglaublich. Gelobt wurden die Aussteller, das Schießevent selbst, die Verpflegung – eigentlich alles. Ganz viele möchten nächstes Jahr wieder dabei sein.
Was ich an mein Team weitergeben möchte: Besonders hervorgehoben wurden die Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und die positiven Vibes, die die Crew ausstrahlte. Genau so soll es sein. Ohne unserer Crew, 15 Helfer vor Ort, wäre das Event nicht möglich gewesen.
Gab es auch Komplikationen, mit denen ihr umgehen musstet?
Wie immer gibt es Potential zur Verbesserung. Wir sind immer sehr selbstkritisch. Stephan und ich, wir sind einfach Perfektionisten und da ärgert es uns natürlich, dass nicht alles perfekt ablief. Am Samstag kam es leider zum Verzug, da manche Schützen länger im Parcours brauchten, was natürlich in Ordnung ist. Draußen versuchten wir die Wartezeit der nachfolgenden Schützen mit Getränken und Eis zu verkürzen. Glücklicherweise hatten wir absolut fantastische Messestände und eine ausgezeichnete Verpflegung vor Ort, damit konnte die Zeit auf den eigenen Durchgang auch überbrückt werden. Wir haben sofort unsere Lehren daraus gezogen und die Durchgänge am Sonntag liefen perfekt ab.
Wird es wieder eine Fortsetzung geben?
Ja, es wird eine Fortsetzung geben. Im nächsten Jahr machen wir wieder etwas Lässiges, Ausgefallenes und Ungewohntes. Das ist unser Ding. Ihr könnt euch gleich in euren Kalendern eintragen: 13. und 14. Juni 2026 wieder hier in der Koma Zone in Lustenau. Der Messebereich wird auf etwa zehn Aussteller vergrößert werden. Wir sind der Meinung, dass unsere Region so etwas braucht.

Welches Fazit zieht ihr?
Bis auf die Schwierigkeiten am Samstag kann ich sagen: Es war fabulös. Sicherheit war gegeben, die Teilnehmer bekamen mit einem Grinser aus dem Schießbewerb raus und draußen bei den Messeständen und dem Essbereich war auch beste Stimmung. Genau so soll es sein. Unser Ziel war, den Menschen die Möglichkeit zu geben, Neues zu entdecken und die Möglichkeit für eine gemeinsame Zeit geben. Für uns war es auch toll, viele Kunden, die wir nur aus schriftlichen Kontakten kannten, endlich persönlich zu treffen. Auch das war für uns ein Grund, so etwas wieder zu machen.
Nicht zuletzt: Wird es demnächst wieder neue Produkte von euch geben?
Ab Mitte September kommen Neuigkeiten. Ihr dürft euch nicht nur auf neue Haubenmuster freuen, sondern wir bringen auch neue Produkte heraus, beispielsweise eine Fischer-Mütze. Zusätzlich kommen Merino-Socken für den Outdoor- und Sportbereich, die natürlich auch wieder in Europa hergestellt werden.








