Die brasilianische Präsidentschaft des G20 steht im Zeichen der globalen Nachhaltigkeit, sozialen Integration und technologischen Kooperation. Der G20-Gipfel, der am 18. und 19. November in Rio de Janeiro stattfindet, bringt hochrangige Vertreter aus mehr als 30 Nationen im Museu de Arte Moderna zusammen. Zum Schutz vor Drohnen kommt das Anti-Drohnensystem Aartos DDS von Aaronia zum Einsatz.

Long Range Antenne des Aartos X9 – ©Aaronia
Long Range Antenne des Aartos X9.

Im Rahmen des Gipfels haben brasilianische zivile und militärische Spezialeinheiten ein Sicherheitskonzept erstellt, um die hochrangigen Teilnehmer optimal zu schützen. Eine besondere Herausforderung stellt der Schutz vor illegalen Drohnen dar, insbesondere aufgrund der komplexen Topographie der Großstadtlage des Tagungsortes. Die brasilianische Bundespolizei hat dafür die Anti-Drohnen-Überwachungszentrale „Central de Monitoramento Antidrones (CMA)” eingerichtet, die von vier Spezialisten der Aaronia AG operativ vor Ort unterstützt wird. Dabei kommt ein Aartos X9 zum Einsatz, das in die Sicherheitsarchitektur des Gipfels integriert wurde. Das größte der Aartos-Systeme ist für diesen anspruchsvollen Einsatz besonders geeignet. Besonders wichtig ist hier die dreistufige Sensorfusion, bei der RF-Peilung, Radar und Kamera zum Einsatz kommen.

Die passive RF-Peilung liefert im Falle des Aartos DDS Informationen über Geschwindigkeit, Flugrichtung sowie mittels 3D-Peilung die Höhe des detektierten Objekts. Zusätzlich liefert sie wichtige weitere Daten wie den Standort des Piloten, die verwendete Frequenz sowie den Protokolltyp der Drohne. Diese Informationen werden in Echtzeit bereitgestellt, ohne dass der Drohnenpilot bemerkt, dass er detektiert wird.

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Der RF-Peilung nachgelagert ist das Radar. Ein aktives Radar verifiziert das Ergebnis der RF-Detektion und ist darüber hinaus in der Lage, auch autonome Drohnen zu erkennen, die kein Funksignal aussenden. Eine hochauflösende EO/IR-Kamera ermöglicht es, zu erkennen, ob von der Drohne eine unmittelbare Bedrohung ausgeht, zum Beispiel durch den Transport von Sprengstoff, oder ob es sich um einen Hobbypiloten handelt, der sich verirrt hat.

Die eingesetzte Trias versetzt die CMA in die Lage, die als „sensibel” eingestuften Bereiche der zentralen Region von Rio sowie den Veranstaltungsort, die internationalen Flughäfen Santos Dumont und Galeão und die Hotels, in denen die Teilnehmenden untergebracht sind, lückenlos zu überwachen. Dies entspricht einem Radius von fast 40 Kilometern.

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„Die hervorragende Zusammenarbeit mit den brasilianischen Sicherheitsbehörden ermöglicht es mir und meinem Team, zur Sicherheit der Delegationen auf höchstem Niveau beizutragen”, erklärt Stephan Kraschansky, CEO der Aaronia GmbH Österreich (-> Aaronia Österreich macht Jagd auf Drohnen), eines Tochterunternehmens der deutschen Aaronia AG. „Die präzise Drohnendetektion und unsere RTSA Suite Pro-Software bieten eine lückenlose 360-Grad-Überwachung. Damit lässt sich auch ein so großes und topographisch anspruchsvolles Areal erfolgreich vor unbefugtem Drohneneinsatz schützen.”

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